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Geschichte und Entstehung des Apnoe-Sport

Geschichte und Entstehung

des Apnoe-Sport und des Tauch-Sports

In diesem Artikel wollen wir einige Punkte und Daten der Geschichte des Apnoe- und Tauch-Sports aufführen. 
Lange bevor es Sauerstoffgeräte und andere technische Entwicklungen gab, sind die Menschen mit angehaltenem Atem in die Tiefe getaucht, um Perlen, Schwämme und Meeresfrüchte aus dem Meer zu holen.

Ein weiterer Punkt sind Taucheinsätze für Kriegerische Einsätze.


Die Geschichte

  • ca. 4500 v. Chr.: Apnoetaucher in Ostasien, Indien und am Arabischen Meer holen Perlen, Perlmutt, Schwämme und Korallen aus dem Meer.
  • ab ca. 2500 v. Chr.: Griechische Apnoetaucher holen vor allem Schwämme in großen Mengen aus dem Mittelmeer.
  • ca. 460 v. Chr.: Der Grieche Scyllias taucht im Mittelmeer nach versunkenen Schiffen, um Schätze zu bergen. Atemluft führt er angeblich in einem umgedrehten Kessel mit sich.
  • ca. 450 v. Chr.: Die ersten Marinetaucher kommen in Griechenland zum Einsatz. Sie sollen unter Wasser feindliche Schiffe anbohren.
  • ca. 350 v. Chr.: Aristoteles berichtet von Schwammtauchern, die Tauchglocken verwenden.

 Tauchversuche von Alexander dem GroßenTauchversuche von Alexander dem Großen

  • ca. 340 v. Chr.: Angeblich macht Alexander der Große in jungen Jahren einen Tauchversuch im Mittelmeer.
  • ca. 20 v. Chr.: Königin Cleopatra verdächtigt Marcus Antonius der Mogelei beim Angeln und lässt ihm von Tauchern bereits gesalzene Fische an die Angel hängen.
  • ca. 60 n. Chr.: Plinius der Ältere berichtet in seinen Schriften über Kampftaucher, die er mit Schnorcheln ausstatten ließ.
  • Um 1500 entwarf Leonardo da Vinci in Venedig einen Taucheranzug, der die Versenkung der türkischen Kriegsflotte ermöglichen sollte. Er sah einen schweinsledernen Anzug vor; die Kappe sollte mit zwei knapp handtellergroßen Glaslinsen versehen sein. Die Luftversorgung dacht da Vinci durch einen Blasebalg über zwei Schläuche. Im Rahmen einer Sendereihe der BBC über da Vincis Schaffen unternahm die Taucherin Jacquie Cozens im Jahre 2003 Tauchversuche in einem Nachbau. Cozens „überstand“ einige Zeit in Tiefen von ca. 2-3 Metern, ohne jedoch ernsthafte Arbeiten in dem Anzug ausführen zu können.
  • 1538 wird in Toledo eine Taucherglocke vorgeführt. Das bereits aus der Antike bekannte, aber zwischenzeitlich in Vergessenheit geratene Prinzip wurde wiederentdeckt, konnte sich aber zunächst nicht recht durchsetzen.
  • 1715: Der Brite John Lethbridge baut seine Tauchtonne (Diving engine).
  • 1725: Einsatz der Tauchtonne von Lethbridge bei Bergearbeiten vor Portugal.
  • 1797: Mit einem schlauchversorgten Helmtauchanzug des Deutschen Heinrich Klingert gelingt es, in ca. 6 m Tiefe in der Oder bei Breslau einen Baumstamm zu durchsägen.
  • 1800: Der Kapitän Peter Kreeft aus Barth führt einen funktionierenden Helmtauchanzug in der Ostsee vor.

Historischer TaucherhelmHistorischer Taucherhelm

  • 1819: Offener Helmtauchanzug durch Siebe. Die Luft entweicht unter der Jacke des Tauchers.
  • 1829: Die Engländer Charles und John Deane of Whitstable erfinden (bzw. perfektionieren) das Helmtauchen mit externer Luftversorgung.
  • 1838: Der nach England emigrierte deutsche Büchsenmacher August Siebe (Sachsen) entwickelt den Helmtauchanzug. Bis zur Entwicklung des „standard diving apparatus“ bestand die Gefahr, dass durch eine falsche Bewegung des Tauchers Wasser in den Helm eindrang und der Taucher im Helm ertrank. Der Anzug von Siebe wurde fest mit dem Helm verbunden, so dass ein Eindringen von Wasser verhindert wurde. Der Helmtaucher wird bis zur Erfindung des Lungenautomaten die wesentliche praktisch genutzte Technik bleiben.

Helmtaucher 1837Helmtaucher 1837

  • 1839–1845: Bergungsarbeiten am 1782 vor Spithead gesunkenen Schlachtschiff HMS Royal George. Entwicklung grundlegender Arbeitstechniken unter Wasser. Verwendung des geschlossenen Taucherhelmes von Siebe, Anwendung des Zwei-Mann-Prinzip.
  • 1840–1900: Beginn der Caisson-Arbeiten, nach Unfällen entsprechende medizinische Beschreibung der Caisson-Krankheit.
  • 1865: Die Franzosen Rouquayrol und Denayrouze entwickeln den Vorläufer des Tauchgeräts mit Atemregler. Die Luftversorgung kommt entweder per Schlauch von der Oberfläche oder ist autonom, also ohne Schlauch möglich. Siehe: Rouquayrol-Denayrouze
  • 1893: erste Unterwasserphotographie (Plattenkamera) durch den Franzosen Louis Boutan.
  • 1906: Der britische Taucher William Walker beginnt mit Taucharbeiten unter dem Fundament der Winchester Cathedral zur Wiederherstellung der Standsicherheit des Gebäudes. Sein bahnbrechender Einsatz zieht sich bis 1911 hin.
  • 1906–1908 Entwicklung und Veröffentlichung der ersten Dekompressionstabellen durch Sir John Haldane.
  • 1911: Das deutsche Unternehmen Dräger entwickelt ein Helmtauchgerät mit schlauchloser Atemluftversorgung durch einen Rebreather, der bereits seit 1907 in einem Tauchretter für U-Boot-Besatzungen zum Einsatz gekommen war. Ab 1912 behauptet sich das schlauchlose Helmtauchgerät erfolgreich am Markt.
  • 1917: Entwicklung des ersten praktikablen Panzertauchgeräts durch Neufeldt und Kuhnke.
  • 1918: Japaner patentieren in Großbritannien ein System namens „Ohgushi's Peerless Respirator“, ein Set von Zylindern, die mit auf fast 200 Bar komprimierter Luft gefüllt sind und auf dem Rücken eines Helmtauchers getragen werden.
  • 1925: Der Franzose Yves Le Prieur demonstriert das helmlose Tauchen mit einer Pressluftflasche. Die Luft strömt laufend in eine Vollgesichtsmaske und muss tiefenabhängig manuell geregelt werden. Über einen Lungenautomaten verfügt das Gerät nicht.
  • 1926: Dräger bringt einen Bade-Tauchretter auf den Markt. Ein Rebreather versorgte den Träger für ca. eine Dreiviertelstunde mit Sauerstoff zur Suche und Bergung verunglückter Schwimmer.
  • 1933: Der Franzose Louis Ce Corlieu entwickelt die ersten Flossen – er lässt sie zuerst in Frankreich, später auch in den USA patentieren. Vermarktung durch den Geschäftsmann Churchill. Ähnliche Konstruktionen bzw. weitere Entwicklungen, auch durch andere Personen, folgen.
  • 1937 ff.: Der Biologe Hans Hass beginnt nach Erfahrungen als Freitaucher mit der Erforschung des Unterwasserlebens. Er benutzt ein umgebautes Dräger-Sauerstoffkreislaufgerät und setzt seine in Film- und Fernsehen bekanntgewordenen Arbeiten nach dem Krieg fort.
  • 1937–1939: der Amerikaner Charles Swede Momsen beginnt die Erforschung der Atemgase und der beim Tauchen mit Pressluft auftretenden Stickstoffnarkose. Eine von ihm entwickelte Taucherglocke rettet 1939 33 Mann aus dem gesunkenen U-Boot Squalus. Tauchretter in der U-Boot-Ausbildung, Einsatz von Helium als Inertgas in Atemgasmischungen bei Helmtauchern.
  • 1942–43: Nachdem der verbrauchsgesteuerte Atemregler von Rouquayrol und Denayrouse (1864) in Vergessenheit geraten war, entwickeln Georges Commeinhes und Emile Gagnan auf Anregung von Jacques-Yves Cousteau die so genannte „Aqualung“, den ersten Lungenautomaten. Der Lungenautomat wird zum Wegbereiter des heutigen Sporttauchens.
  • 1939–1945: Im Zweiten Weltkrieg rettet der Tauchretter zahllosen U-Boot-Besatzungen aller Länder das Leben. Zugleich befindet sich dasselbe Atemgerät bei Froschmännern, Kampfschwimmern und den italienischen und britischen bemannten Torpedos im Kriegseinsatz.
  • Januar 1943: Patenteintragung von „Aqualung“
  • 1946: Cousteau's Aqualung wird am französischen Markt eingeführt. Markteinführung in anderen Ländern
  • 1950 in Großbritannien, 1951 in Kanada und 1952 in den USA
  • August 1947: Der Franzose Dumas stellt einen neuen Unterwasserweltrekod auf: 307 Fuß Tiefe im Mittelmeer.
  • 1950: Frankreich hat bis dato 10 Stück der Aqualunge in die USA exportiert. Der dortige Händler erklärt Cousteau: „Der Markt ist gesättigt! ...“. Die Geschichte zeigt: ein Fehlurteil.
  • 1955: Entwicklung des zweistufigen Lungenautomaten durch Gautier und Bronnec.
  • 1957: Cousteaus Weggefährte Phillipe Tailliez nutzt erstmals die Unterwasserphotographie zur Kartographierung und Aufklärung eines Wracks.
  • 1959–1963: Einführung des Dekometers, einem weit verbreitetem mechanisch-pneumatischen Vorgänger des Tauchcomputers.
  • 1961: Tauchgang von Hannes Keller und McLeish auf 230 Meter im Lago Maggiore. Durch optimierten Gasgemischwechsel bereits nach einer Stunde wieder an der Oberfläche.
  • 1962: Nach Arbeiten an der Brühlmann-Deko-Tabelle Tauchgang des Schweizers Hannes Keller auf über 300 Meter. Wechsel der Atemgasgemische entsprechend der Sättigung bzw. Tiefe während des Tauchgangs. Tod von Peter Small und einem Sicherungstaucher durch Tauchunfall.
  • 1962–1970: Die Unterwasserstationen des französischen Precontinent- und des amerikanischen Sealab-Programms dienen der Erforschung der Offshore-Tauchtechnik und des Sättigungstauchens.
  • 1968: Entwicklung des ersten elektronisch mischenden Kreislaufatemgeräts ElectroLung. Todesfälle durch verbrauchten Atemkalk.
  • 1969: Entwicklung des ersten voll funktionsfähigen und einsetzbaren Panzertauchgeräts JIM.
  • 1971:Scubapro entwickelt das erste Stabilizing Jacket.
  • 1974: die umstrittene Regisseurin Leni Riefenstahl täuscht einen Tauchlehrer, gibt (mit über siebzig Jahren) ein geringeres Alter an und lernt erfolgreich das Tauchen.
  • 1992: Druckkammer-Tieftauchgang auf 701 Meter durch die französische Gesellschaft COMEX.
  • 1932 erscheint in der populärwissenschaftlichen US-Zeitschrift Everyday Science and Mechanics eine Anleitung zum Eigenbau eines schlauchversorgten Taucherhelms aus Blechkanistern für den privaten Gebrauch.
  • 1930er In Deutschland bildet sich der erste Zirkel, der mit selbstgebauten „Kanister-Taucherhelmen“ im Rhein taucht.
  • 1950er: Der Tauchsport geht immer mehr vom Freitauchen (Luftanhalten bzw. Apnoe) zum Gerätetauchen. Die ersten Tauchläden eröffnen in den USA.
  • 1952: Die International Diving Educators Association (IDEA) wird als ein Teil der FSDA (Florida Skin Diver Association) gegründet. Später wurde aus ihr die Florida Scuba Divers Association. Die FSDA war ein Zusammenschluss vieler stark aktiver Tauchclubs aus Florida und seit 1952 die Stimme der Taucher. IDEA ist heute stolz auf die Zusammenarbeit mit der FSDA in der Vergangenheit.
  • 1953: Der BSAC (British Sub Aqua Club) wird von Oscar Gugen und Peter Small in London gegründet. Peter Small verstarb einige Jahre später bei einem Tieftauchversuch auf 1.000 Fuß.
  • 1954: Am 1. April erscheint die erste Ausgabe der Zeitschrift „Delphin“, des ersten deutschen Magazins für Tauchsport. Der VDST (Verband deutscher Sporttaucher) wird am 17. Oktober als deutscher Dachverband für den Tauchsport gegründet.
  • 1955: Der BSAC verzeichnet bereits 1.100 Mitglieder.
  • 1956: Die Universität von Kalifornien stellt den ersten Nasstauchanzug vor, der in späterer Folge von der Firma Edco in Massenproduktion gefertigt wird.
  • 1958: Sherwood entwickelt den ersten kolbengesteuerten Regler.
  • 1959: Der CVJM organisiert den ersten Kurs für das Gerätetauchen in den USA.
  • 1959: Die Underwater Society of America wird gegründet.
  • 1959: Am 9. Januar wird in Monaco von Delegierten der Bundesrepublik Deutschland, Belgiens, Brasiliens, Frankreichs, Griechenlands, Großbritanniens, Hollands, Italiens, Maltas, Monacos, Portugals, der Schweiz, der USA und Jugoslawiens nach einer vorherigen Tagung in Brüssel die CMAS (Confédération Mondiale des Activités Subaquatiques) als weltweiter Bund der Unterwasseraktivitäten gegründet.
  • 1960: Die NAUI (National Association of Underwater Instructors) wird von Al Tillman, Neal Hess, Garry Howland und John Jones in den USA gegründet.
  • 1961: John Gaffney gründet in den USA die NASDS (National Association of Scuba Diving Schools).
  • 1963: Dick Bonin und Gustav dalla Valle gründen Scubapro.
  • 1966: PADI (Professional Association of Diving Instructors) wird in den USA gegründet.
  • 1967: Der TSVÖ (Tauchsportverband Österreich) wird in Pörtschach/Kärnten gegründet. Im Gründungsjahr sind 9 Vereine mit 500 Mitgliedern vertreten.
  • 1967: PADI bildet im ersten Jahr des Bestehens 3.226 Taucher aus.
  • 1970: SSI (Scuba Schools International) wird in den USA von Bob Clark gegründet. Bob Clark war zuvor Instructor/Trainer bei YMCA bevor er 1966 zur NASDS wechselte.
  • 1979: IDEA wird ein eigener Tauchverband und tritt 1980 erstmals bei der Diving Equipment Manufacturers Association (DEMA) als deren Mitglied international in Erscheinung.
  • 1987: Der RSTC wird gegründet. Die Mehrheit der Tauchverbände (IDEA, NASDS, PADI, PDIC und SSI) beschließt die Gründung einer „not for profit“-Agentur – bekannt als die Recreational Scuba Training Council (RSTC). RSTC–Mitglieder bilden weltweit mehr als 85 % aller Taucher aus.
  • 1980: Divers Alert Network (DAN) wird an der Duke University in North Carolina/USA gegründet.
  • 1983: SSI macht seine erste Niederlassung außerhalb der USA auf (Südost Asien), was den Beginn der weltweiten Verbreitung von SSI auslöst.
  • 1985: Der Fachverband staatlich geprüfter Tauchsportlehrer e.V. (FST) wird gegründet. Diese Organisation entsteht durch den Zusammenschluss der durch die UWL (Unterwasserlehranstalt) in Buchholz staatlich geprüften Tauchsportlehrer.
  • 1988: ANDI (American Nitrox Divers International) wird in den USA gegründet.
  • 1990er: Ungefähr 500.000 Gerätetaucher werden pro Jahr allein in den USA ausgebildet.
  • 1994: TDI - Technical Diving International wird gegründet
  • 1999: SSI verbindet sich mit der NASDS
  • 1999: SDI - Scuba Diving International wird als Tochter von TDI gegründet
  • 2000: CMAS zertifiziert weltweit rund 200.000 Taucher pro Jahr und hat weltweit rund 3.000.000 Mitglieder.
  • 2000: PADI zertifiziert weltweit rund 950.000 Taucher pro Jahr. 100.000 professionelle Mitglieder und 4.300 Tauchbasen in 175 Ländern bilden nach PADI-Richtlinien aus.
  • 2000: SSI bietet Ausbildungen in rund 2.000 Tauchschulen weltweit in rund 80 Ländern an.
  • 2000: BS-AC hat weltweit rund 45.000 Mitglieder.
  • 2001: Die deutschen Tauchsportverbände VDST, IDA, VETL, VIT, UDI und FST gründen gemeinsam die CMAS Germany, in der nunmehr rund 6.000 Tauchlehrer vertreten sind
  • 2002: Im TSVÖ sind rund 100 Vereine mit rund 6.000 Mitgliedern vertreten.
  • 2002: In den USA besitzen 8,5 Millionen Menschen einen gültigen Tauchschein, unabhängig bei welcher Organisation sie diesen gemacht haben.                                                         (Quelle Wikipedia)

Ama-Taucherinnen in Japan

In Japan entstand der Beruf der Taucherinnen „Amas“. Ama bedeutet wörtlich übersetzt "Meerjungfrau". Sinngemäß bedeutet es jedoch Taucherin.
Früher wurden die Amas von der Zuchtperlenindustrie zur Wartung der Austern eingesetzt, bis man wirtschaftlichere Methoden entdeckte.
Heutzutage sammeln die Amas Muscheln wie die Seeohr (Awabi) und Kreiselschnecke (Sasae), die in Japan als Delikatesse gelten. In diesem gefährlichen Beruf tauchen die Amas bis zu einer Tiefe von 30 Metern. Die Tauchgänge erfolgen in Akkordarbeit. Außer den mit 1 kg schweren Steinen bestückten Gürteln, die die Frauen um die Hüften tragen, benutzen sie auch 20 kg schwere Eisenpflöcke, mit denen sie schneller nach unten stoßen, um die kurze Zeit unter Wasser optimal nutzen können.
Das schwere Gerät hat schon manche erschlagen. Heutzutage praktizieren immer weniger Frauen in Japan diesen Beruf.
(Quelle: www.ruthlinhart.com/texte_24.htm)


Die Geschichte von Giorgios Haggi Statti

Im Juni 1913 verlor das Flaggschiff der italienischen Marine die „Regina Margherita“ bei einem Sturm vorGriechenland ihren Anker. Man versuchte vergeblich, den Anker aus 77 Metern Tiefe zu bergen.
 
Ein griechischer Schwammtaucher namens Giorgios Haggi Statti bot dem Kapitän an, den Anker zu bergen. Nach längeren Diskussionen mit dem Kommandanten und dem Marinearzt des Schiffes und einigen Bedenken, begab sich der Grieche beschwert durch Steine in die Tiefe. Helfer zogen Ihn mit Hilfe des Seils wieder nach oben. Nach mehreren Tagen und Tauchgängen fand er den Anker auf 77 Metern Tiefe und brachte mehrere Seile an. Somit konnte der Anker geborgen werden.
 
Aus diesem Ereignis sollte die Disziplin „No Limits“ entstehen,  die aber erst Ende der 80er Jahre im Wettkampf Einzug erhielt. Bis dahin wurde mit dem Kopf voraus getaucht, heutzutage bekannt als die Disziplin „Variable Weight“.


Wie der Apnoe Sport entstand

Die ersten Rekorde wurden Disziplin „Variable Weight“ erzielt, bei der man sich durch Gewichte in die Tiefe ziehen lässt und aus eigener Kraft wieder an die Wasseroberfläche gelangen muss.
 
Man vermutet, dass der Apnoe Sport seine Wurzeln im Speerfishing hat,  welches hauptsächlich im Mittelmeer, im Atlantik und im Pazifik praktiziert wurde.
Der erste Rekord wurde mit einer Tiefe von 30 Metern im Jahr 1949 durch den Italiener Raimondo Bucher aufgestellt. Erst im Jahr 1951 wurde dieser Rekord mit 35 Metern von Ennio Falco und Alberto Novelli überboten. Die Jagd nach Rekorden war eröffnet. Im Jahr 1960 kam eine neue Generation an Tauchern, Amerigo Santarelli, Tetake Williams, Robert Croft, Jacques Mayol und Enzo Maiorca. Letzterer sollte 1961 die 50 Meter Marke erreichen. Die Rekordjagd lief über Jahre, in denen sich insbesondere Jacques Mayo und Enzo Maiorca ständig überboten. Die Disziplin No Limits entstand und so erreichte der Franzose Jacques Mayol 1976 die 100 Meter Marke.
Der Wettstreit zwischen Enzo Maiorca und Jacques Mayol war die Grundlage für den berühmten Film von Luc Besson „Le Grand Blu“ (The Big Blue) im Jahr 1988. Dieser war ein großer Erfolg und gilt heute noch als Kultfilm unter Apnoetauchern.
Danach wurden auch weitere Freitaucher wie Angela Bandini, Pipin Ferreras, Umberto Pelizzari, Deborah Andollo und Tanja Streeter bekannt.


Disziplinen

Beim Apnoesport geht es nicht nur um die Erreichung von extremen Tiefen, sondern auch darum, ein neues Körpergefühl zu finden. Im Apnoesport geht es um Entspannung, Konzentration und vor allen mentale Stärke. Deshalb praktizieren viele Apnoetaucher Yoga (insbesondere Pranayama Yoga), Tai-Chi, autogenes Training und andere Übungen. Es ist insbesondere wichtig, sich beim Apnoe zu entspannen, und seinen Puls zu reduzieren.
Wichtig sind auch Zwerchfellatmungen. Diese erhöhen die Vitalkapazität und ermöglichen, mehr Luft in die Tiefe mitzunehmen. Ein elastisches Zwerchfell ermöglicht es selbst bei größeren Tiefen, den Druckausgleich durchzuführen.

Das Training findet für viele Taucher im Schwimmbad statt, hier gibt es 3 Disziplinen:

Static Apnea
Bei dieser Disziplin liegt der Taucher auf der Wasseroberfläche und hält regungslos so lange wie möglich die Luft an. Wichtig ist es, den Körper völlig zu entspannen, und an etwas Positives zu denken.
 
Dynamic with fins
Hierbei versucht der Taucher, mit Hilfe von Duo-Flossen oder einer großen Monoflosse so weit wie möglich zu tauchen. Hierbei ist insbesondere darauf zu achten, eine Geschwindigkeit zu finden, die in einen minimalen Kraftaufwand/Energieverbrauch resultiert. Die Arme werden entweder nach vorne gestreckt oder liegen eng am Körper.

Dynamic no fins
Der Apnoist taucht wie bei der vorhergehenden Disziplin, jedoch ohne Flossen.
 
Beim Tieftauchen gibt es folgende Disziplinen

Constant Weight with fins
Der Apnoist taucht aus eigener Kraft mit Hilfe seiner Flossen hinab und wieder auf. Das Seil wird lediglich als Führungsseil benutzt, der Taucher darf das Seil nur am Wendepunkt einmal festhalten und daran ziehen. Das mitgeführte Gewicht darf nicht verändert werden.
 
Constant Weight no fins
Der Apnoist taucht wie bei der vorhergehenden Disziplin, jedoch ohne Flossen.
 
Free Immersion
Diese Disziplin ähnelt der Disziplin Constant Weight, jedoch darf sich der Apnoist am Führungsseil in die Tiefe und wieder zurück ziehen. Es wird ohne Flossen getaucht.
 
Variable Weight
Wie bei No Limits taucht der Apnoist in die Tiefe mit Hilfe eines Schlittens. Der Aufstieg erfolgt aus eigener Kraft, erlaubt sind hierfür Flossen oder das Hochziehen am Führungsseil.
 
No Limits
Getaucht wird mit einem maximalen Gewicht von 35 kg und mit Hilfe eines Schlittens. Der Apnoist taucht bis zu einer vereinbarten Tiefe, bei der der Schlitten zurückgelassen wird. Zum Aufstieg füllt der Apnoist einen Hebesack, der den Taucher zurück an die Oberfläche bringt.
(Quelle: Wkipedia)

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